DDR-(Jugend-)Opposition in Friedrichshain: ein Stadtrundgang

Berlin, Plakate auf Kundgebung am AlexanderplatzIn Kooperation mit dem Gesprächskreis Geschichte für die Zukunft der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Warum engagierten sich Jugendliche in der Friedensbewegung? Was hatten Oppositionelle 1988 auf der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration vor? Wie reagierte die DDR auf das Auftauchen der Punks?

In den 1980er Jahren trat in der Deutschen Demokratischen Republik eine Vielzahl oppositioneller Gruppen auf den Plan. Unter den Menschenrechtler_innen, Umweltschützer_innen und Friedensaktivist_innen waren auch viele Jugendliche und junge Erwachsene. Punks und Blueser_innen rebellierten gegen die starre und spießige Ordnung des staatssozialistischen Systems.

Auf unserem Spaziergang durch Friedrichshain lernen wir diese Oppositionellen besser kennen. Wir erfahren etwas über ihre kulturellen Aktivitäten und ihre politischen Ziele. Wir gelangen an Orte, an denen sie sich trafen, und sprechen über die Risiken, denen sie sich mit ihrer Haltung aussetzten.

Wann: 20. Mai 2017, 13 Uhr
Wo: Gedenktafel zum 16./17. Juni 1953, Karl-Marx-Allee 103 vor dem Rosengarten (U-Bahnhof Weberwiese), mit Blick auf den Fernsehturm rechte Straßenseite
Wie lange: ca. zwei Stunden
Wer: Dr. Alexandre Froideveaux, Historiker

Die Teilnahme ist kostenlos. Wenn ihr teilnehmen wollt, meldet euch bitte bei Alexandre: a.froidevau[at]gmx.de.

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